GZ: "Bürgermeister jetzt auch adelig"
Gescherer Zeitung vom 15.08.2011
Gescher. Bürgermeister Hubert Effkemann ist nun auch König. Bis zum nächsten Schützenfest in zwei Jahren darf er sich Knubbenkönig der Pankratius-Gilde nennen. Beim Schießen konnte er sich gegen eine große Anzahl von Mitbewerbern durchsetzten. Beim Knubbenschießen wird normalerweise auf ein Duplikat des richtigen Vogels geschossen, um die Festigkeit des Holzes zu testen, wird in einer Pressemitteilung erklärt. Dabei handelt es sich dann um einen einfachen Klotz oder Knubben - daher der Name. Doch Erich Hayk und Thomas Hisker, die den Vogel für die Gilde bauen, war ein Klotz nicht genug - und so erstellten die beiden einen zweiten, identischen Vogel. Zuvor hatten sich schon die Jüngsten an einem Holzvogel versucht. Beim Kinderschützenfest bewies Hannes Weghake, der mit einem gezielten Wurf dem Vogel die letzte Feder abwarf, ein gutes Auge. Zu seiner Königin nahm er sich Thea Greve, mit der er auch beim Festzug sowie bei der Parade beim Schützenfest mitlaufen darf. Glück hatte die St. Pankratius Schützengilde mit dem Wetter. Nachdem es am Freitag in Strömen geregnet hatte, brach am Samstag der Himmel auf und sogar einige Sonnenstrahlen kamen durch. Für die Begleitung des Festes hatten die Pankratius-Schützen den Musikzug Gescher bestellt, der die Anwesenden unterhielt. "Das war ein richtig gelungenes Fest. Nun freuen wir uns auf das Schützenfest am nächsten Wochenende und hoffen, dass wir dann viele Schützen und Besucher begrüßen dürfen", fasste Bernd Theo Grimmelt den Tag zusammen. Zum Abschluss meldete sich Petrus dann doch noch einmal zurück und öffnete pünktlich nach dem Ende des Schießens die Schleusen. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch. So wurde bis in die Nacht hinein einfach unter den aufgestellten Pavillons weiter gefeiert.
Fotos vom Knubbenschießen findet Ihr hier









